BGH | 4 StR 571/16 | 29.03.2017

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Gericht:
Bundesgerichtshof (BGH)
Aktenzeichen: Entscheidungsdatum:
4 StR 571/16 29.03.2017
Spruchkörper: Entscheidungsform:
4. Strafsenat Beschluss
ECLI:
ECLI:DE:BGH:2017:290317B4STR571.16.0
Normen: Jur. Bedeutung:
§ 1 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. a WaffGV-SUCHE, Anlage 1 zu § 1 Abs. 4 WaffGV-SUCHE, § 2 Abs. 2, 3 WaffGV-SUCHE, Anlage 2 zu § 2 Abs. 2 bis 4 WaffGV-SUCHE, § 349 Abs. 2 StPOV-SUCHE
Schlüsselwörter: Volltext:
V-SUCHEHandel, Reizstoff, Reizstoffsprühgerät, Umgang
Referenz: Permalink:
LDJR 2017, 7101 https://lexdejur.de/ldjr7101 LINK (+/-)
Zitierweise: Tipp:
BGH, Beschluss vom 29. März 2017 - 4 StR 571/16 [ECLI:DE:BGH:2017:290317B4STR571.16.0] - lexdejur BGH, Beschluss vom 29. März 2017 - 4 StR 571/16 - lexdejur ECLI (+/-)

Entscheidungstext

[ECLI:DE:BGH:2017:290317B4STR571.16.0]

LDJR 2017, 7101

V o r s p a n n

BESCHLUSS vom 29. März 2017

in der Strafsache

g e g e n

- Angeklagte -

w e g e n

Bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 29. März 2017 einstimmig beschlossen:

T e n o r

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Bochum vom 15. Juli 2016 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO).

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e

[1]
Ergänzend zu den Ausführungen des Generalbundesanwalts in seiner Antragsschrift vom 25. November 2016 bemerkt der Senat:
[2]
Die Annahme des Landgerichts, das sichergestellte Reizstoffsprühgerät der Marke „Walther/ProSecur“ sei als (sonstige) Waffe im technischen Sinne gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. a WaffG i.V.m. Anlage 1 zu § 1 Abs. 4 WaffG, Abschnitt 1, Unterabschnitt 2, Nr. 1.2.2 zu qualifizieren, die ihrem Wesen nach geeignet und dazu bestimmt ist, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen herabzusetzen, ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden. Diese Eigenschaft wird dadurch, dass der Umgang mit dem Sprühgerät nach § 2 Abs. 2, 3 WaffG i.V.m. Anlage 2 zu § 2 Abs. 2 bis 4 WaffG, Abschnitt 1, Nr. 1.3.5 möglicherweise erlaubnisfrei ist, nicht in Frage gestellt.

Verfahrensgang

2

LG Bochum | ohne Az.-6046 | 15.07.2016

BGH | 4 StR 571/16 | 29.03.2017

Inside-Zitate

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Outside-Zitate

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BGH | 4 StR 571/16 | 29.03.2017

[ECLI:DE:BGH:2017:290317B4STR571.16.0]

LDJR 2017, 7101

V o r s p a n n

BESCHLUSS vom 29. März 2017

in der Strafsache

g e g e n

- Angeklagte -

w e g e n

Bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 29. März 2017 einstimmig beschlossen:

T e n o r

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Bochum vom 15. Juli 2016 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO).

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

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