OVG Berlin | OVG 11 N 52.06 | 22.06.2006

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Gericht:
Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG Berlin)
Aktenzeichen: Entscheidungsdatum:
OVG 11 N 52.06 22.06.2006
Spruchkörper: Entscheidungsform:
11. Senat Beschluss
ECLI:
ECLI:DE:OVGBEBB:2006:0622.OVG11N52.06.0A
Normen: Jur. Bedeutung:
§ 45 Abs. 3 WaffGV-SUCHE, § 45 Abs. 2 S. 1 WaffGV-SUCHE, § 45 Abs. 2 Satz 1 WaffGV-SUCHE, § 55 Abs. 1 S. 2 WaffGV-SUCHE, § 45 Abs. 3 S. 1 2. Alt. WaffGV-SUCHE, § 45 WaffGV-SUCHE
Schlüsselwörter: Volltext:
V-SUCHEBedürfnis, Schießsport, Verein, Sport, Besitz, Waffenbesitzkarte, Bundeswehr, Schusswaffe, Erlaubnis, Umgang
Referenz: Permalink:
LDJR 2006, 4328 https://lexdejur.de/ldjr4328 LINK (+/-)
Zitierweise: Tipp:
OVG Berlin, Beschluss vom 22. Juni 2006 - OVG 11 N 52.06 [ECLI:DE:OVGBEBB:2006:0622.OVG11N52.06.0A] - lexdejur OVG Berlin, Beschluss vom 22. Juni 2006 - OVG 11 N 52.06 - lexdejur ECLI (+/-)

Entscheidungstext

[ECLI:DE:OVGBEBB:2006:0622.OVG11N52.06.0A]

LDJR 2006, 4328

V o r s p a n n

In der Verwaltungsstreitsache

- Kläger und Antragsteller -

g e g e n

Polizeipräsidium [...],

- Beklagten und Antragsgegner -

w e g e n

Widerrufs einer Waffenbesitzkarte

hat der 11. Senat [...] am 5. November 2008 beschlossen:

T e n o r

Der Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung gegen den Gerichtsbescheid des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) vom 22. Juni 2006 wird abgelehnt.

Die Kosten des Berufungszulassungsverfahrens trägt der Kläger.

Der Streitwert wird unter Änderung der erstinstanzlichen Streitwertfestsetzung für beide Rechtsstufen jeweils auf 6.500,- EUR festgesetzt.

T a t b e s t a n d

I.

[1]
Durch Bescheid vom 8. Februar 2005 widerrief der Beklagte gegenüber dem Kläger dessen Waffenbesitzkarte nebst Munitionserwerbsberechtigung und forderte ihn auf, seine Schusswaffe sowie die in seinem Besitz befindliche Munition innerhalb eines Monats nach Eintritt der Unanfechtbarkeit des Bescheides einem Berechtigten zu überlassen oder unbrauchbar zu machen und dies nachzuweisen. Zur Begründung des auf § 45 Abs. 2 Satz 1 WaffG gestützten Widerrufs führte der Beklagte an, dass das waffenrechtliche Bedürfnis als wesentliche Erlaubnisvoraussetzung entfallen sei, weil der Kläger nicht mehr Mitglied in einem Schützenverein sei und den Schießsport nicht mehr ausübe. Die nach erfolglosem Widerspruchsverfahren erhobene Anfechtungsklage hat das Verwaltungsgericht durch Gerichtsbescheid vom 22. Juni 2006 abgewiesen.

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