VGH Kassel | 4 A 133/13.Z | 15.05.2014

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Gericht:
Hessischer Verwaltungsgerichtshof (VGH Kassel)
Aktenzeichen: Entscheidungsdatum:
4 A 133/13.Z 15.05.2014
Spruchkörper: Entscheidungsform:
4. Senat Beschluss
ECLI:
ECLI:DE:VGHHE:2014:0515.4A133.13.Z.0A
Normen: Jur. Bedeutung:
§ 13 Abs. 11 AWaffVV-SUCHE, § 5 Abs. 1 Nr. 2 b WaffGV-SUCHE, § 36 WaffGV-SUCHE, § 17 BJagdGV-SUCHE, § 17 Abs. 3 Nr. 2 BJagdGV-SUCHE, § 13 Abs. 1 - 8 AWaffVV-SUCHE
Schlüsselwörter: Volltext:
V-SUCHEJagd, Aufbewahrung, Verwahrung, Unzuverlässigkeit, PKW, Jagdschein, Transport, Wohnung, Besitz, Freistellung
Referenz: Permalink:
LDJR 2014, 1169 https://lexdejur.de/ldjr1169 LINK (+/-)
Zitierweise: Tipp:
VGH Kassel, Beschluss vom 15. Mai 2014 - 4 A 133/13.Z [ECLI:DE:VGHHE:2014:0515.4A133.13.Z.0A] - lexdejur VGH Kassel, Beschluss vom 15. Mai 2014 - 4 A 133/13.Z - lexdejur ECLI (+/-)

Entscheidungstext

[ECLI:DE:VGHHE:2014:0515.4A133.13.Z.0A]

LDJR 2014, 1169

L e i t s a t z

Auf § 13 Abs. 11 AWaffV und damit auf eine Freistellung von den (regulären) Aufbewahrungsanforderungen für Waffen und Munition (nach §§ 36 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 WaffG i.V.m. § 13 Abs. 1 - 8 AWaffV) kann sich nicht berufen, wer bereits ca. 1,5 Stunden vor dem beabsichtigten Transport der Waffe und der Munition zum Ort der Jagd sein Jagdgewehr und die Munition gemeinsam im Kofferraum seines im Innenhof einer Wohnanlage abgestellten PKW deponiert.

Dieses Verhalten lässt ein übergroßes Maß an Unvorsichtigkeit in der Verwahrung von Waffe und Munition erkennen und rechtfertigt als einmaliges Fehlverhalten die Ungültigerklärung des Jagdscheins wegen Unzuverlässigkeit.

V o r s p a n n

In dem Verwaltungsstreitverfahren

- Kläger und Zulassungsantragsteller -

g e g e n

Stadt Frankfurt am Main [...],

- Beklagte und Zulassungsantragsgegnerin -

w e g e n

Jagdrechts (Ungültigerklärung eines Jagdscheins wegen Unzuverlässigkeit)

hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof - 4. Senat - [...] am 15. Mai 2014 beschlossen:

T e n o r

Der Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main vom 30. November 2012 - 5 K 3329/12.F - wird abgelehnt.

Der Kläger hat die Kosten des Zulassungsverfahrens zu tragen.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Zulassungsverfahren auf 8.000, Euro festgesetzt.

Ende des Dokumentauszugs

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