VG Bayreuth | 12.06.2007 | Zitat

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Nicht ins Gewicht fällt der Umstand, dass die Straftat nicht in Zusammenhang mit dem Umgang mit Waffen oder Munition stand, da der Gesetzgeber den hier maßgeblichen Tatbestand der Regelunzuverlässigkeit gerade auch für solche Sachverhalte geschaffen hat. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs ist für den Widerruf der Waffenbesitzkarte nicht erforderlich, dass bei der Straftat irgendein Bezug zum Umgang mit Waffen bestand, vielmehr kann die zuständige Behörde schon allein aufgrund der Verurteilung wegen Betruges vom Regelfall der Unzuverlässigkeit ausgehen (vgl. z.B. BVerwG vom 16.10.1995 in Jagdrechtliche Entscheidungen XVII Nr. 122; BayVGH vom 2.5.2005 Az. 21 CS 05.487 und vom 6.11.2000 Az. 21 B 98.11). Auch der Umstand, dass der Kläger waffen- und jagdrechtlich sich noch nichts zu schulden hat kommen lassen und ...

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VG Bayreuth | 00 A 00.000 | 12.06.2007