VG Regensburg | 02.09.2014 | Zitat

Zitattext

1
[24]
Die strafrechtliche Verurteilung vom 15. Januar 2013 belegt die Tatsache, dass der Kläger einen geladenen Revolver so aufbewahrt hatte, dass seine Ehefrau darauf unbefugt zugreifen konnte. Durch die von ihm gewählte Art der Aufbewahrung verstieß er gegen die §§ 36 WaffG, 13 AWaffV. Bereits dieser Verstoß reicht aus, um die Feststellung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 b WaffG zu rechtfertigen. Die Prognose, dass der Kläger Waffen und Munition auch künftig nicht sorgfältig, d.h. entsprechend den gesetzlichen Vorschriften verwahren wird, ist gerechtfertigt. Bei den Aufbewahrungsvorschriften, gegen die der Kläger verstoßen hat, handelt es sich um zentrale waffenrechtliche Vorschriften, welche der Umsetzung eines der vordringlichsten und wichtigsten Ziele des Waffengesetzes dienen, nämlich das Abhandenkommen, das unbefugte Ansichnehmen von Waffen und Munition durch unbefugte Dritte zu verhindern. In Anbetracht der erheblichen Gefahren, die von Waffen und Munition für hochrangige Rechtsgüter ausgehen, darf ein Restrisiko nicht hingenommen werden. Hat ein Waffenb ...

Ende des Dokumentauszugs

Sie benötigen den Volltext?
Bitte melden Sie sich an.
Sie haben noch kein Konto? Sichern Sie sich jetzt Ihre persönliche Lizenz JudikatePRO©. Jetzt verbindlich bestellen!

VG Regensburg | 00 A 00.000 | 02.09.2014