VG Bayreuth | 01.06.2010 | Zitat

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Rechtsgrundlage des angefochtenen Bescheides ist § 45 Abs. 2 Satz 1 des Waffengesetzes in der seit dem 01.04.2008 gültigen Fassung - WaffG -. Danach ist eine Erlaubnis nach diesem Gesetz zu widerrufen, wenn nachträglich Tatsachen eintreten, die zur Versagung hätten führen müssen, wobei auf die zum Zeitpunkt des Eintritts dieser Tatsache maßgebliche Rechtslage abzustellen ist. Dieser Zeitpunkt ist hier der Zeitpunkt des Eintritts der Rechtskraft des Strafurteils vom 26.05.2008 (vgl. BayVGH vom 14.11.2003 Az. 21 CS 03.2056). Zugunsten des Klägers kann deshalb nicht berücksichtigt werden, wenn zwischenzeitlich in Wirtschaftsstrafverfahren ein geänderter Rechtsbegriff der „Überschuldung“ zum Tragen kommt, wie von seinem Prozessbevollmächtigten vorgetragen. Es spielt dabei auch keine Rolle, dass der zur Aburteilung gelangte Sachverhalt bereits mehr als sieben Jahre zurückliegt und die Straftaten vor Inkrafttreten ...

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VG Bayreuth | 00 A 00.000 | 01.06.2010