VG Karlsruhe | 04.03.2015 | Zitat

Zitattext

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Der Beklagte geht zutreffend davon aus, dass der Kläger unzuverlässig im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 2 b) und c) WaffG ist. Bezüglich der Person des Klägers rechtfertigen Tatsachen die Annahme, dass dieser Waffen nicht sorgfältig verwahren werde und Waffen Personen überlassen werde, die zur Ausübung der tatsächlichen Gewalt über diese nicht berechtigt sind. Bei der Entscheidung über die Zuverlässigkeit handelt es sich um eine Verhaltensprognose für die Zukunft, welche an das Verhalten des Waffenbesitzers in der Vergangenheit anknüpft. Ein Fehlverhalten in der Vergangenheit indiziert hierbei für die Zukunft die Unzuverlässigkeitsprognose (Gade/Stoppa, WaffG § 5 Rn. 1). In Anb ...

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VG Karlsruhe | 00 A 00.000 | 04.03.2015