VG Hamburg | 01.11.2013 | Zitat

Zitattext

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Die Klage hat nicht nur den Vorgang der Eintragung der Waffen als solchen - im Sinne eines bloßen Realaktes - zum Gegenstand. Denn die in der Sache begehrte Eintragung in die Waffenbesitzkarte im Antragsverfahren nach § 14 Abs. 4 Satz 2 VwGO stellt nicht nur eine schlichte Vollzugshandlung oder - wie der Kläger meint - ein „Bestätigung“ des Erwerbs einer Waffe dar, die sich in der Beurkundung einer bereits anderweitig begründeten Rechtsposition erschöpft. Sie wirkt vielmehr konstitutiv im Hinblick auf das dauerhafte Besitzrecht des Klägers. Erst durch die Eintragung in die Waffenbesitzkarte wird die Erlaubnis zum dauerhaften Besitz einer Waffe vermittelt, wenn diese - wie hier - aufgrund einer unbefristeten Erlaubnis von einem Sportschützen gemäß § 14 Abs. 4 Satz 1 WaffG auf eine „Gelbe Waffenbesitzkarte“ - ohne Voreintrag - erworben worden ist (vgl. OVG Weimar, Urt. v. 22.2.2007 – 3 KO 94/06-, juris). Bei der Eintragung einer erworbenen Waffe in eine Waffenbesitzkarte handelt es sich um einen Verwaltungsakt, nämlich um eine Entscheidung, die die Waffenbehörde zur Regelung eines Einzelfalls auf dem Gebiet des ...

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VG Hamburg | 00 A 00.000 | 01.11.2013