OVG Magdeburg | 10.07.2013 | Zitat

Zitattext

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Entsprechend diesen Maßstäben ist das Verwaltungsgericht zu Recht davon ausgegangen, dass der Vortrag des Klägers zur abgeurteilten Tat im Verwaltungswie im Gerichtsverfahren erster Instanz sowie seine in diesem Vortrag zum Ausdruck kommende Persönlichkeit nicht geeignet ist, seine Tat in milderem Licht erscheinen zu lassen. Denn seine wesentliche Einlassung, es habe nicht geklärt werden können, wie die Daten auf seine Computer gelangt seien, so dass er nur wegen des Besitzes von Kindesmissbrauch dokumentierenden Bilddateien verurteilt worden sei, weil er seine Computer nicht regelmäßig überwacht habe, ist in keiner Weise geeignet, die abgeurteilte Tat, nämlich den Besitz solcher Bilder in einem milderen Licht erscheinen zu lassen. Wenn der Kläger behaupten wollte, ihn treffe für das Vorhandensein der Bilder auf seinem Computer keine Schuld, hätte er dies in dem strafgerichtlichen Verfahren geltend machen müssen. Nicht erkennbar ist auch, warum die behauptet „sehr schlechte grafische Qualität“ der Bilddateien für die Beurteilung der Tat relevant sein soll. Sofern der Kläger im Zulassungsantrag meint, es habe nicht sicher festgestellt werden können, ob es sich bei den abgebildeten Personen überhaupt um Kinder gehandelt habe, hätte er auch dies bereits im Strafbefehlsverfahren vortragen müssen. Denn dann wäre eine Verurteilung wegen des Besitzes Kindesmissbrauch zeigender Bilder nicht in Betracht gekommen. Gleiches gilt für seinen Einwand, es habe kein Vorsatz für die Begehun ...

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OVG Magdeburg | 00 A 00.000 | 10.07.2013