VG Augsburg | 29.05.2013 | Zitat

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Aus der Gefährdungsanalyse der Kriminalpolizeiinspektion und den Erläuterungen in der mündlichen Verhandlung vom 19. September 2012 ergibt sich jedoch eine negative Einschätzung, die – auch unter Berücksichtigung der (besonderen) Geschäftsabläufe des Klägers und der örtlichen Gegebenheiten – nicht zur Glaubhaftmachung einer überdurchschnittlichen Gefährdung des Klägers führt. Die der Gefährdungsanalyse zugrundeliegenden kriminalpolizeilichen Statistiken, (www.stmi.bayern.de/sicherheit/innere/kriminalstatistik/ für Bayern und www.bka. de/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/pks__node.html?__nnn=true für das Bundesgebiet), die im Internet allgemein zugänglich sind, zeigen, dass Raubdelikte im Langzeittrend rückläufig sind. Bezogen auf den Geschäftssitz des Klägers ergänzte und erläuterte dies auch der in der mündlichen Verhandlung anwesende Vertreter der zuständigen Polizeiinspektion. Danach gab es zwar mehrere Überfälle auf Juweliergeschäfte, nicht aber auf Juweliere in Person. Soweit der Kläger vorträgt, häufig Kundenreisen, insbesondere zu Privatpersonen mit wertvollen Waren durchzuführen, finden diese nach seinem eigenen Vortrag vorwiegend spontan und unregelmäßig statt und werden nicht öffentlich bekannt. Weitere Sicherheitsvorkehrungen – beispielsweise die Verwendung unterschiedlicher Fahrtrouten in neutralem Fahrzeug, die hier aber n ...

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VG Augsburg | 00 A 00.000 | 29.05.2013