VG Augsburg | 28.05.2013 | Zitat

Zitattext

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Die Maßnahme ist auch im Übrigen verhältnismäßig, da die Ausübung der tatsächlichen Gewalt über Schusswaffen durch eine Person, die aufgrund von Anhaltspunkten unsachgemäß und unbedacht mit Waffen und Munition umgehen kann, eine Gefahr darstellt, die das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung nach Art. 13 GG zurücktreten lässt (VG Trier, B.v. 13.3.2012 – 1 N 261/12.TR – juris Rn. 11; VG Ansbach, B.v. 28.3.2013 – AN 15 X 13.00641 – juris Rn. 10). Zwar liegen im gerichtlichen Verfahren nur Angaben des Antragstellers vor, die wesentliche Aussage betreffend die Erschießung des Landrats ...

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VG Augsburg | 00 A 00.000 | 28.05.2013

VG Trier | 1 N 261/12.TR | 13.03.2012

[ECLI:DE:VGTRIER:2012:0313.1N261.12.TR.0A]

LDJR 2012, 2001

V o r s p a n n

In dem Vollstreckungsverfahren

Landkreis Trier-Saarburg [...],

- Vollstreckungsgläubiger -

g e g e n

- Vollstreckungsschuldner -

w e g e n

Waffenrechts

hier: Durchsuchung und Sicherstellung

hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Trier aufgrund der Beratung vom 13. März 2012 [...] beschlossen:

T e n o r

Der Antragsteller wird ermächtigt, die Wohnung und Räume des Antragsgegners in [...], [...], zu durchsuchen, um dessen Jagdschein Nr. [...], Waffenbesitzkarte Nr. [...] sowie die dort eingetragenen Waffen nebst Munition aufzufinden und sicherzustellen.

Diese Anordnung ist vom 15.03.2012 bis zum 25.03.2012 befristet.

Der Antragsteller wird mit der Zustellung dieses Beschlusses im Wege der Amtshilfe beauftragt.

Der Antragsgegner trägt die Kosten des Verfahrens.

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