VG Koblenz | 18.07.2012 | Zitat

Zitattext

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Der Antragsgegner hat ferner in einem unverschlossenen Abstellraum neben dem Wohnzimmer im ersten Obergeschoss eine erlaubnispflichtige Langwaffe (KK-Gewehr Typ Anschütz .22 l.r., lfd. Nr. 1 der WBK [...]) aufgefunden, was fotografisch ebenfalls in der Verwaltungsakte dokumentiert ist (Bl. 92 d. VA, oberes Foto). Eine derartige Schusswaffe hätte gemäß § 36 Abs. 2 Satz 2 WaffG in einem Behältnis aufbewahrt werden müssen, das der Sicherheitsstufe A nach VDMA 24992 (Stand Mai 1995) oder einer Norm mit gleichem Schutzniveau eines anderen EWR-Mitgliedstaates entspricht. Hinsichtlich dieser Waffe hat der Antragsteller zunächst im Rahmen der polizeilichen Vernehmung vom 8. März 2012 eingeräumt, diese Waffe „vor einiger Zeit mal in meine Abstellkammer gestellt“ zu haben. Nachdem er zuvor den Augenabstand am Zielfernrohr verändern wollte, habe er es anschließend „versäumt, danach die Waffe wieder zurück in den Tresor zu stell ...

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VG Koblenz | 00 A 00.000 | 18.07.2012