VG Saarlouis | 16.12.2010 | Zitat

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Richtig an diesem Vorbringen ist indes nur, dass Jäger tatsächlich gegenüber anderen berechtigten Waffenbesitzern auf Grund der gesetzlichen Regelung des § 13 Abs. 6 WaffG privilegiert sind und auch noch im Zusammenhang mit der befugten Jagdausübung, wozu der direkte Hin- und Rückweg zur und von der Jagd gehören, die Jagdwaffen zugriffsbereit, aber gerade nicht schussbereit, führen dürfen (vgl. hierzu nur Heller/Soschinka, Waffenrecht, Handbuch für die Praxis, 2. Auflage 2008 Rdnrn. 1412 - 1414). Die Jagdausübung in diesem Sinne erfasst aber gerade nicht die Fahrt und das Mitsichführen einer geladenen Jagdwaffe mit dem Kraftfahrzeug auf einer öffentlichen Straße, und zwar auch dann nicht, wenn diese durch das Revier führt, wobei es unerheblich ist, ob es sich bei den mitgeführten Waffen um Kurz- oder Langwaffen handelt, sofern diese Waffen zur Jagdausübung nach dem Bundesjagdgeset ...

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VG Saarlouis | 00 A 00.000 | 16.12.2010